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> Hier finden Sie Details zu den Maßnahmen von w-fFORTE


Übersicht     

Aktionslinie 1: Contact Point

Informationen und Service
Veranstaltungen , Networking und Linksammlungen rund um Karriere und Forschung

Der Contact Point ist die reale und virtuelle Netzwerkstelle von w-fFORTE. Er dient als Informations-, Service- und Vernetzungszentrum und agiert über die Website sowie mittels spezieller Zielgruppenveranstaltungen.  

Übersicht der Aktivitäten im Contact Point:

Exkursionen in die Forschungs & Enwicklungs-Abteilungen von Unternehmen in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Österreich: Hochqualifizierte Frauen erhalten Kontakt zu den F&E-Personal-Abteilungen forschungsintensiver Industriebetriebe. Die Industrie lernt potenzielle Mitarbeiterinnen oder Partnerinnen kennen und wird für das Thema Chancengleichheit sensibilisiert.

Informationsveranstaltungen zu Förderprogrammen: FörderexpertInnen präsentieren ihre Programme bzw. die Leistungen ihrer Organisationen. Potenzielle Antragstellerinnen erfahren alles von den Einreichbedingungen über die Umsetzung bis zur Evaluierung.

Karriere-Workshops: Soft-Skill Trainings zur Steigerung der Erfolgsorientierung speziell für Frauen in Forschung und Technologie. Themen: Gehaltsverhandlungen, Lobbying, Machtstrategienusw.

Karriere-Benchmarking-Tool: Online-Fragebögen zur Unterstützung der eigenen Karriereplanung. Mithilfe dieses Tools kann der eigene Karriere-Erfolg überprüft werden, ebenso wie die persönliche Fähigkeit zum Networking, die eigene Führungsmotivation und der individuelle Karrieretypus.

Expertinnen kommen zu Wort: Hier steht die Sichtbarkeit von Frauen in Forschung und Technologie im Mittelpunkt. Durch die Unterstützung einer PR-Agentur werden Frauen in Forschung und Technologie für die Arbeit mit JournalistInnen und Medien geschult, Interviewtermine vermittelt und JournalistInnen für das Thema sensibilisiert.

Linksammlungen: zu Datenbanken, Interessensvertretungen, Förderungen, Wirtschaft, Recht, Forschung, Bildung, Karriere und Familie
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Aktionslinie 2: Laura Bassi Centres of Expertise

Exzellente Frauen am Brennpunkt von Wirtschaft und Forschung
Forschungszentren unter weiblicher Führung

Das Impulsprogramm „Laura Bassi Centres of Expertise" ist eine europaweit einzigartige Impulsaktion, die auf Chancengleichheit und eine neue Forschungskultur setzt. Namensgeberin ist die italienische Physikerin Laura Bassi, die im 18. Jahrhundert als erste Professorin an eine europäische Universität berufen wurde. Mit einem völlig neuen Förderungsansatz soll gezeigt werden, dass hoch qualifizierte Forscherinnen unter geeigneten Rahmenbedingungen exzellente Forschungsleistungen und Innovationen vollbringen.

Wirtschaftsnah, gendersensibel, teamorientiert
Die sechs geplanten „Laura Bassi Centres of Expertise" sind an der Schnittstelle zur Industrie angesiedelt. Sie betreiben angewandte Grundlagenforschung in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik und Technologie. Die wissenschaftliche Leitung jedes Zentrums liegt bei einer Frau. Auch im Team soll ein adäquater Anteil der Forschungsstellen mit Frauen besetzt werden. Außerdem wird ausreichende administrative Unterstützung sichergestellt, sodass wissenschaftliche Ressourcen gebündelt werden.

Neuartige Exzellenz-Kriterien
In den „Laura Bassi Centres of Expertise" wird wissenschaftliche Qualifikation nicht ausschließlich nach Impact-Points beurteilt, sondern es werden neue Maßstäbe für die Definition des Exzellenzbegriffs entworfen. Gefordert werden nicht allein jene Qualifikationen, die im Zuge einer klassischen WissenschaftlerInnen-Laufbahn erworben wurden. Bei der Projektauswahl finden auch Inter- und Transdisziplinarität des Forschungsansatzes Berücksichtigung, ebenso wie Teamorientierung und Interkulturalität.

Innovatives Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren setzt auf Transparenz: gendersensible Zusammenstellung des Kriterienkatalogs und Offenlegung der Auswahlkriterien für die Zentren von Anfang an sowie Augenmerk auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei den GutachterInnen und der Jury.

Einen zusammenfassenden Einblick in das Impulsprogramm „Laura Bassi Centres of Expertise" bietet der Informationsfolder.

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Aktionslinie 3: Knowledge Base

Neue Anforderungen im Berufsbild von Forscherinnen
Studien eröffnen kreative Sichtweisen

In der Knowledge Base werden wissenschaftliche Studien über Frauen in Forschung und Technologie vergeben, wobei der Schwerpunkt im Bereich moderner Berufsbilder und Arbeitswelten liegt. Es zeigt sich, dass im genderspezifischen Bereich noch viele Themen offen sind und sich ständig neue Fragestellungen auftun. Ziel ist daher die fundierte Aufbereitung von Informationen und Daten, um neue Sichtweisen zu den Anforderungen an Frauen in Forschung und Technologie zu ermöglichen. Im Auftrag von w-fFORTE wurden beispielsweise erfolgreiche Berufswege von Ingenieurinnen analysiert, oder die Möglichkeiten zur Work-Life Balance in der Wissenschaft untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auch bei der Auslotung von Zukunftsthemen: Wo liegen neue Karrieremöglichkeiten für Frauen in der Forschungs- und Technologiepolitik?  So wissen wir beispielsweise, dass Inter- und Transdisziplinarität eine spannende Zukunftsaufgabe für die Forschung ist - und diese Arbeitsweise gerade von Frauen verstärkt eingebracht wird. Immer wichtiger wird auch ein strategisches, ergebnisorientiertes Forschungsmanagement in der Zusammenarbeit mehrerer Einrichtungen - eine herausfordernde Aufgabe, für die Frauen häufig besonders kompetent sind.

w-fFORTE hat seit 2005 unten angeführte Studien initiiert, deren Ergebnisse jetzt zur Verfügung stehen und gezielt an die jeweiligen AdressatInnen kommuniziert werden. In dieser Aktionslinie werden vor allem Programm-ManagerInnen, FörderabwicklerInnen im BMWFJ und in Förderagenturen, die Innovations- und technologiepolitische Community sowie die fachinteressierte Öffentlichkeit angesprochen.

Folgende Studien hat w-fFORTE in Auftrag gegeben:

Aktionslinie 4: Wissenschaf(f)t leben

Forscherinnen in der Öffentlichkeit sichtbar machen

Porträts, Fotos, Storys von Frauen in Forschung und Technologie

Diese w-fFORTE Aktionslinie präsentiert die vielfältigen Lebenswelten von Frauen im technischen und wissenschaftlichen Bereich. Porträtierte Erfinderinnen, Forscherinnen, Unternehmerinnen, Managerinnen, Pionierinnen und selbstständige Ingenieurinnen zeigen ihren Weg, ihre Karriereverläufe und ihre Geschichte. Ihre Beispiele offenbaren, dass Zugangsbarrieren und einschränkende Rollenbilder für Frauen in der Wissenschaft überwunden werden können und Wege zum Erfolg möglich sind. Die vorgestellten Wissenschafterinnen machen deutlich, wie vielfältig und attraktiv naturwissenschaftliche und technische Berufswege heute sind.

Fotos von Schreibtischlandschaften und Polarforscherinnen
Ein weitere Initiative zur Darstellung der Diversität im Berufsbild von Forscherinnen sind „views from work": w-fFORTE lud Wissenschaftlerinnen ein, Fotos des eigenen Arbeits-Alltags zu verschicken: per Handy, per Kamera, per Mail, per Post, um sie online zu publizieren. Ziel der Aktion war es, die isolierten und monotonen Vorstellungen von wissenschaftlicher Tätigkeit in der Öffentlichkeit mit der lebendigen Arbeitsvielfalt zu konfrontieren. Die so entstandenen, oftmals humorvollen Bilddokumentationen laden zum Staunen ein: Landschaften der Bürokratie am Schreibtisch, Ausblicke entlang der Wolkenkratzer von Cambridge, Forscherinnen in der Antarktis bei minus 30 Grad oder auch im Elefantennationalpark von Kenia.

Mit der Veröffentlichung der Lebens- und Arbeitswelt von Frauen in Forschung und Technologie werden stereotype Rollenbilder aufgebrochen und neue, zeitgemäße Bilder mit Signalwirkung geschaffen.

Vielfältige Bilder und Sichtweisen von Frauen in Forschung und Technologie zum Mitmachen, Downloaden und Bestellen unter broschuere(at)w-fforte.at.

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Titelbild zwei