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> Hier finden Sie die Aktivitäten und Förderungen von FEMtech fFORTE im Detail


Übersicht      

FEMtech Programmlinien 


Karriere : „Mehr Chancengleichheit in den Unternehmen"

Die FEMtech Programmlinie „Karriere" macht forschungs- und technologieintensive Firmen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen frauenfreundlicher. Unternehmen werden dabei unterstützt, selber Maßnahmen für mehr Chancengleichheit zu konzipieren, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen abgestimmt sind: Sie erstellen beispielsweise Förderpläne, bieten Führungskräftetrainings für Frauen oder Modellversuche zur Kinderbetreuung an. „Gender wurde auf einmal zum Thema", erklärt Maria Tagwerker, Innovationsmanagerin beim Papierkonzern Mondi. Das Unternehmen hat im Rahmen von FEMtech Stressmanagement-Seminare für Frauen organisiert sowie ein präzises Dokumentationssystem aktueller Projekte erstellt, um den Wiedereinstieg für MitarbeiterInnen nach der Kinderpause zu erleichtern. „Die Programme haben zur Effizienz im Unternehmen beigetragen. Auch fühlen sich die KollegInnen nun weniger abgeschreckt, in Karenz zu gehen, denn ihre Aufstiegschancen bleiben durch unser neues Informationssystem gewährleistet", sagt die Mondi-Managerin.

Zweites Beispiel: Das junge IT-Unternehmen Drahtwarenhandlung hat FEMtech Gendermainstreaming-Weiterbildungen für alle MitarbeiterInnen angeboten: „Seither gibt es bei uns flexiblere Arbeitszeiten. Der gesamte Firmenaufbau hat sich durch diesen Start-Input frauenfreundlicher gestaltet", erklärt Firmenchef Nikolas Popper.

Die FEMtech-Programmlinie „Karriere" verändert Unternehmenskulturen nachhaltig. Indem weibliche Arbeitskulturen stärker berücksichtigt werden, erhöhen sich die Karrierechancen von Frauen in den Unternehmen und in der außeruniversitären Forschung.
Förderhöhe: Die Förderung wird in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gewährt. Sie kann maximal 70% der förderbaren Gesamtkosten und maximal 50.000,-- EURO pro Projekt betragen.
Zielgruppe dieser Programmlinie sind Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Einreichung: FEMtech Karriere kann laufend eingereicht werden. Weitere Informationen zu FEMtech Karriere stehen unter http://www.femtech.at/index.php?id=37 zur Verfügung.

 

Karrierewege: „Mehr Nachwuchsforscherinnen für forschungsintensive Unternehmen"

Obwohl im Bereich der angewandten Forschung immer mehr weibliche Fachkräfte gesucht werden, ist gerade an der Schnittstelle von Forschung und Unternehmen der Frauenanteil besonders niedrig.

FEMtech „Karrierewege" fördert Nachwuchsforscherinnen beim Berufseinstieg, um mehr junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu gewinnen. Ausgewählte Studentinnen werden schon während ihres Studiums über maximal zwei Jahre für einen Karriereweg in forschungs- und entwicklungsintensiven Unternehmen vorbereitet. Ein gezieltes Weiterbildungsprogramm in Kooperation mit Universitäten oder Fachhochschulen und technologieintensiven Unternehmen vermittelt praxisbezogenes Know-how, das auf die Bedürfnisse der Industrie abgestimmt ist. Die Studentinnen erlernen auch Softskills wie Führungskompetenz und Präsentationstechniken: Schlüsselqualifikationen mit hoher Relevanz für eine Karriere in F&E- intensiven Unternehmen (Forschung&Entwicklung), die im Rahmen des Studiums keinen Platz haben. Über eine Studentinnenplattform können die Nachwuchsforscherinnen ihre Erfahrungen in der Arbeitspraxis weitergeben, sie unternehmen Firmenexkursionen und knüpfen intensive Kontakte mit der Arbeitswelt.
Förderhöhe: Pro Projekt und Antragskonsortium werden maximal 400.000,-- EUR in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gefördert. Die Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen erhalten max. 100% der Förderung. Die Unternehmen erhalten je nach Unternehmensgröße max. 70% (Kleinunternehmen), max. 60% (Mittelunternehmen) und max. 50% (Großunternehmen).
Zielgruppe dieser Programmlinie sind Ausbildungseinrichtungen mit naturwissenschaftlich/technischen Studiengängen in Kooperation mit mindestens zwei Unternehmen.
Einreichung: Detaillierte Informationen zu FEMtech Karrierewege stehen unter http://www.femtech.at/index.php?id=41 zur Verfügung.



FTI-Projekte „Verstärkte Ausrichtung von Forschungsinhalten an die Interessen und Bedürfnisse von Frauen"

Frauen forschen oft besonders anwendungsorientiert und stellen andere Anforderungen an Produkte. Diese FEMtech Programmlinie unterstützt Entwicklungen im Bereich „Forschung, Technologie, Innovation", die sich an den Bedürfnissen und Interessen von Frauen ausrichten: Seien es bedienungsfreundlichere, weniger techniküberfrachtete Handys oder ergonomische Skier, die besser an die weibliche Körpergröße angepasst sind. Darüber hinaus fördert FEMtech das Interesse für das Thema „Gender" in Forschungsprojekten, etwa im Bereich Medikamentenentwicklung für Frauen. So wird mehr Akzeptanz von Produkten und Technologien für Frauen am Markt erreicht.
Zielgruppe dieser Programmlinie sind Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Ausbildungseinrichtungen sowie ForscherInnen und ErfinderInnen.
Einreichung: Detaillierte Informationen zu FTI-Projekten stehen unter http://www.femtech.at/index.php?id=44 zur Verfügung.

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FEMtech Netzwerk „Informationen aus erster Hand" 

Informations- und Erfahrungsaustausch bei den FEMtech Netzwerktreffen
Die regelmäßig stattfindenden FEMtech Netzwerkveranstaltungen dienen dem Kennenlernen und der Weitergabe von Informationen, die für das Thema Frauen in Forschung und Technologie relevant sind. Durch Erfahrungsaustausch, Diskussionen und Lernen an den Erfahrungen anderer wird ein Beitrag zum Know how-Transfer und zur Sensibilisierung innerhalb des Netzwerkes geleistet. Erfolgreiche Forscherinnen geben jüngeren Kolleginnen Auskunft über die Erfordernisse des Arbeitsalltags. Frauen und Männer, die den FEMtech-Gedanken unterstützen und gemeinsam die Rahmen- und Zugangsbedingungen für Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich verbessern wollen, sind zum Netzwerktreffen herzlich eingeladen!

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 FEMtech Expertinnendatenbank


Sie suchen eine hochqualifizierte Wissenschafterin als Expertin für eine Jury oder Kooperationspartnerin?
In dieser Datenbank haben sich Expertinnen mit Schwerpunkt Naturwissenschaft und/oder Technik eintragen und somit Ihre Expertise sichtbar gemacht. Die Expertinnendatenbank wird seit Juli 2007 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) geführt. Durch die Kooperation mit dem Lebensministerium wird eine für Österreich umfassende Expertinnendatenbank mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaft und Technik geschaffen. Die Datenbank ermöglicht es, qualifizierte Wissenschafterinnen aus der Forschung, aus Wirtschaft, Industrie und anderen Bereichen rasch und einfach zu finden. Die Expertinnen können nach verschiedenen Kriterien online gesucht werden. Zurzeit sind rund 760 Expertinnen in der FEMtech Expertinnendatenbank eingetragen.

Ziele der FEMtech Expertinnendatenbank

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FEMtech Expertin des Monats „Weibliche Kompetenz sichtbar machen"

Portraits ausgewählter FEMtech Expertinnen werden veröffentlicht.
Seit 2005 wird eine „FEMtech Expertin des Monats" durch eine unabhängige Jury aus der Expertinnendatenbank ausgewählt. Ein ausführliches Interview sowie ein Portrait der Expertin wird auf der FEMtech - Homepage veröffentlicht, eine jährlich publizierte Broschüre „FEMtech Expertinnen - Frauen in Forschung und Technologie" dient ebenfalls der publikums- und medienwirksamen Hervorhebung. Zusätzlich werden die Leistungen der Expertinnen in einem Printmedium veröffentlicht. Durch diese mediale Unterstützung gewinnen die ausgezeichneten Frauen auch innerhalb ihres Unternehmens an Ansehen. Sie haben Vorbildwirkung für Nachwuchsforscherinnen und demonstrieren, dass Frauen auch in männerdominierten Branchen erfolgreich sein können. „Eine Kollegin hat unmittelbar nach ihrer Ernennung zur FEMtech-Expertin des Monats eine fixe Anstellung in ihrer Firma erhalten", schildert Programmorganisatorin Inge Schrattenecker die förderlichen Auswirkungen dieses FEMtech-Podiums.

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FORUM NaWi)(Tech „Berufsmesse für Frauen"

Jobangebote und gezielte berufliche Kontakte.
FEMtech organisiert 2-3 Mal jährlich das FORUM NaWi)(Tech. Im informellen Rahmen treten Absolventinnen naturwissenschaftlicher und technischer Studiengänge in Kontakt mit Unternehmen und loten Karrierechancen aus. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen nutzen die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre mit PersonalvertreterInnen über Karrieremöglichkeiten und konkrete Jobs zu plaudern. Neben den Kontakten zu Unternehmen und der Schärfung des eigenen professionellen Profils entwickelt sich das FEMtech Forum NaWi)(Tech zur Plattform für aktives Networking mit Fachkolleginnen. Als besonderes Service-Angebot wird vor Ort ein Berufs-Persönlichkeits-Check durchgeführt und man kann sich auch über Postgraduale Weiterbildung und Frauenstipendien informieren.

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Titelbild zwei