Arbeitsbereiche
Strukturen
Der Ausbau von frauenfördernden Rahmenbedingungen zielt auf eine Veränderung der Forschungsinfrastruktur im universitären, außeruniversitären und unternehmerischen Sektor ab, auch die Ausbildungswege soll frauenfreundlicher werden. Gender Mainstreaming soll einerseits innerhalb jener Institutionen wirksam werden, die für die Forschungsförderung verantwortlich sind. Ebenso jedoch innerhalb von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, damit sich die Situation des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern kann.
Qualifizierung und Karriere
Der (Aus-)Bildung von Mädchen und Frauen wird im Rahmen von fFORTE besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Mädchen und jungen Frauen brauchen leichteren Zugang zu einer technisch-wissenschaftlichen Ausbildung und mehr Orientierung für die Berufswahl danach. Schließlich benötigen sie auch Unterstützung bei weiteren Qualifizierungsschritten für eine chancenreichere Karriere.
Training
Training, Coaching und Mentoring in der Wirtschaft, an Universitäten und Fachhochschulen sowie an Forschungsinstituten verfolgen primär zwei Intentionen: Einerseits soll bei den Führungskräften und beim Lehrpersonal eine breite Sensibilisierung für Genderfragen erreicht werden. Andererseits sollen Wissenschafterinnen durch innovative Formen der Unterstützung in ihren Karrieren gefördert werden.
Awareness
Diese Programmlinie zielt darauf ab, Frauen in Wissenschaft und Technik mit ihren wissenschaftlichen Leistungen sichtbarer zu machen, positive Identifikationsfiguren (Role Models) für Mädchen und Frauen zu schaffen und bewusstseinsbildend in der Gesellschaft zu wirken. Weiters wird die Vernetzung von Wissenschafterinnen und Technikerinnen sowie von Frauen im Führungsbereich wissenschaftlicher Einrichtungen gefördert.
Begleitforschung
Durchführung von geschlechtsspezifischen Datenerhebungen und Untersuchungen zu den Auswirkungen von Frauenförderung und Gender Mainstreaming.


